Fachtage

Jedes Jahr im November veranstaltet das Ambulante Palliativ Netz im Mühlenkreis einen Fachtag für alle in den Bereichen Medizin, Pflege, Hospiz, Versorgung, Seelsorge, etc. aus. Der Fachtag richtet sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Kräften in den Einrichtungen un Diensten. Neben den aktiven Partner im Netzwerk sind weitere Interessierte herzlich eingeladen. 

Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei der Netzwerk Koordinatorin, Carmela Vitiello, für die Aufnahme in den Einladungsverteiler: koordination@pan-im-muehlenkreis.de

Der Tag hat am 08.11.2025 im Schloss Ovelgönne in Präsenz mit ca. 70 Teilnehmenden stattgefunden.

Programm

Impuls 1: Rückblick und Ausblick: Wurzeln und Zukunft der Hospiz- und Palliativversorgung
(online zugeschaltet)
Unsere westlichen, alternden Gesellschaften haben demografisch bedingt eine immense Versorgungslücke zu bewältigen – quantitativ wie qualitativ: Es geht auch darum, Hospizkultur überall dorthin zu bringen, wo Menschen in ihrer letzten Lebensphase, schwerstkrank, sterbend sind. Das ist angesagt, ein Gebot der Gerechtigkeit, schließlich besteht allgemeiner Konsens, dass diese angemessen ist. 
Besinnen wir uns auf unsere Wurzeln, können wir davon für die Zukunft profitieren, schließlich hat die Hospizbewegung, wie wohl keine andere Bewegung dieser Zeit, eine enorme Wirkkraft entfaltet und nicht weniger erreicht als einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Schwersterkrankten und Sterbenden!
Was es jetzt braucht, sind abermals solch visionäre Ambitionen, gepaart mit gelebter, alltagspraktischer Solidarität. Für beides steht das hospizliche Ehrenamt, für das wir lautstark werben und das wir weiterdenken sollten – indem wir etwa allen, die sich auch informell in Sorgeaufgaben einbringen, gezielten Support anbieten.

Dr. phil. Swantje Goebel, Soziologin, Vorständin der Einrichtungen des Hospiz Bergstraße in Bensheim/Südhessen (einem stationären Hospiz und einem Hospiz-Verein mit ambulanter Hospizbegleitung, Trauerbegleitung und Hospiz-Akademie). Seit 25 Jahren hospizaktiv, zunächst als Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung, dann in Forschung und Lehre mit akademischen Arbeitsstationen in Münster, Freiburg, Mainz, Bremen und Berlin. Promoviert beim Kulturwissenschaftler Thomas Macho/Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Biographieanalyse zu hospizlichem Ehrenamt. Engagiert in der Deutschen Gesellschaft für Patientenwürde e.V.

Impuls 2: Regionale Palliativnetzwerke in Deutschland – Strukturen, Entwicklungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit
Hospizarbeit und Palliativversorgung sind durch die interprofessionelle Zusammenarbeit einer Vielzahl von Versorgungsakteuren wie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen, Hospizen, Apotheken und Seelsorgenden gekennzeichnet. Um diese Zusammenarbeit auf regionaler Ebene zu unterstützen können seit 2022 in jedem Landkreis regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke durch die gesetzlichen Krankenkassen gefördert werden. In der HOPAN-Studie wurden diese Netzwerke bundesweit untersucht und empirische Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit abgeleitet. 
In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse der HOPAN-Studie mit einem Fokus auf den Mühlenkreis präsentiert.

Dr. Sven Schwabe ist Soziologe und Versorgungsforscher und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Er leitet die HOPAN-Studie und ist Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Ländervertretung Niedersachsen/Bremen.

Impuls 3: Versorgungsqualität in der ambulanten Palliativversorgung in Westfalen-Lippe

Diesen Fragen ist das Forschungsteam aus Bochum rund um das VESPAL-Projekt (Versorgungsqualität in der ambulanten Palliatuvversorgung von Westfalen-Lippe) nachgegangen. Die Forscherinnen begleiteten Konsiliardienste, führten Interviews mit Versorgenden, Patient*innen und Angehörigen und diskutierten die Ergebnisse in Forschungsgruppen. Die Ergebnisse geben spannende Einblicke in die Praxis und zeigen Faktoren auf, die zur hohen Qualität der Versorgung beitragen – und auch für anderen Regionen wegweisend sein können.

Anastasia Suslow, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Allgemeinmedizin an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie seit März 2020 an einer Vielzahl von Forschungsprojekten beteiligt ist. Mit ihrer fachlichen Expertise als Soziologin leistet sei einen wertvollen Beitrag zur Versorgungsforschung. Ihre Arbeit umfasst Themen wie Palliativversorgung, Impforganisation während der Covid-19-Pandemie sowie die Impfbereitschaft von Patient*innen mit Autoimmunerkrankungen. Zudem untersucht sie aktuell den Einsatz von Physician Assistants in der hausärztlichen Praxis.

Impuls 4: Die Kunst des Netzwerkens – Aufbau, Verstetigung und immerwährender Kreativprozess eines lebendigen und nachhaltigen regionalen hospizlich-palliativen Netzwerkes

Um eine Kunst zu erlernen, braucht es verschiedene Kompetenzen und Perspektiven und den Mut Ungeplantes und Unkontrollierbares als Teil eines lebendigen Kreativprozesses willkommen zu heißen und zu integrieren. 
Aus der Vogelperspektive sind fachliche Kompetenzen der Netzwerkpartner:innen so zentral, wie die „soft skills“ (Vertrauen, Empathie, wertschätzende Kommunikation etc.) eines konstruktiven und und gut funktionierenden Netzwerkes.  
Wie können wir die Selbstwirksamkeit und die Schwarmintelligenz eines Netzwerkes förden, stärken und unterstützen? Wie können die verschiedenen Wesensglieder eines Netzwerkes zu einem lebendigen und nachhaltigen Zusammenspiel geführt werden? Wie begegnen wir Chaos oder sich entgegengesetzte Kräfte, die einer gemeinsamen Ausstrahlung entgegenwirken? Die Kunst des Netzwerken wird praxisnah und mit den verschiedenen Phasen eines kooperierenden Netzwerkes in meinem Vortrag anschaulich vermittelt. Am Ende geht es um die Fragen: Was haben wir jetzt schon in unserer Region, wo wollen wir hin und was bedeutet gutes Leben bis zum Schluss für die Menschen, die wir mit ihren An- und Zugehören bis zum Ende begleiten? 

Veronika Schönhofer-Nellessen, Geschäftsführerin des Palliativen Netzwerks für die Region Aachen und Leiterin einer vom Land NRW zertifizierten gemeinwohlorientierten Weiterbildungseinrichtung für berufliche Erwachsenenbildung, das Bildungswerk Aachen.   

Website des Palliativen Netzwerkes: https://www.palliatives-netzwerk-region-aachen.de/
Website des Bildungswerk Aachen: https://www.bildungswerkaachen.de/     

Am Nachmittag gab es einen Austausch in Kleingruppen zu den folgenden Fragen:

  1. Welche Anregungen können wir aus den Impulsvorträgen bzw. aus anderen Regionen mitnehmen?
  2. Was brauchen wir, um auch weiterhin gut und sicher versorgen zu können? Welche Themen liegen oben auf? Wie kann die Netzwerk Koordination dabei unterstützen?

Ergebnisse aus den Kleingruppen:

Zum Ende des Fachtages gab es nach 11 Jahren die Staffelstabübergabe der bisherigen Netzwerk Koordinatorin, Daniela Möller-Peck, an die neue Netzwerk Koordinatorin Carmela Vitiello.

Und hier noch ein paar Impressionen des Tages, der wieder im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen stattgefunden hat:

Der Tag hat am 04.11.2023 im Schloss Ovelgönne in Präsenz mit gut 80 Teilnehmenden stattgefunden.

Programm

Sterbehilfe: Vom Behandlungsabbruch bis zum assistierten Suizid  – Blick aus der Rechtslage (online zugeschaltet)
Unter den Begriff „Sterbehilfe“ fallen verschiedene Arten, jemanden in den Tod zu begleiten.  Manches ist nach deutschem Recht verboten, doch insgesamt ist in diesem Bereich mehr erlaubt als landläufig bekannt. Es gelten jedoch bestimmte Voraussetzungen, deren Beachtung unerlässlich ist. Im Zentrum stehen hierbei Fragen zum assistierten Suizid. Zuletzt ist im Bundestag eine angestrebte gesetzliche Neuregelung gescheitert. Welche Konsequenzen hat dies und was gibt die neueste Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs zum Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Sterben vor?  Ziel dieser kurzen Einführung ist es, hier Klarheit und Rechtssicherheit zu vermitteln.

Tanja Unger, Fachanwältin für Medizinrecht
Weitere Infos unter https://www.putz-medizinrecht.de/anwaelte/tanja-unger/

Selbstbestimmung am Lebensende: Herausforderungen durch den assistierten Suizid – Blick aus der Ethik
Die Selbstbestimmung von Menschen zu stützen und zu wahren ist insbesondere am Lebensende ein zentraler ethischer Grundsatz und Fundament der Versorgung geworden. Der Wunsch nach Assistiertem Suizid und der Begleitung dabei wirft aktuell wichtige ethische Fragen im Umgang mit solchen Wünschen auf. Der Vortrag will Anregungen geben, die Fragen vor dem Hintergrund eigener moralischer Überzeugungen und berufsethischer Vorstellungen zu diskutieren, Spannungsfelder und  Abwägungen zu identifizieren, sowie im Miteinander in Teams gemeinsame Entscheidungsfindungsprozesse zu entwickeln.

Dr. Julia Inthorn,Direktorin des Zentrums für Gesundheitsethik an der Ev. Akademie Loccum
Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer
Weitere Infos unter: https://www.zfg-hannover.de/ueber-uns/mitarbeiter/inthorn

Assisitierter Suizid und Hospizgedanke – ein Widerspruch? –  Blick aus der Medizin
Praktische Erfahrungen und Gedanken eines Hausarztes: der Umgang mit Angehörigen, die realitätsfernen Wünsche von Patient*innen

Jens Gottfriedsen, Palliativmedzinier und Psychotherapeut, Hausarzt auf dem Land seit 2003, Palliativmedizinier im PKD Minden-Lübbecke        

Am Nachmittag gab es einen Austausch in Kleingruppen sowie die weitere Diskussion sowie die Zusammenfassung im Plenum.

Hier ein paar Impressionen des Tages, der im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen stattgefunden hat:

Hybrid-Veranstaltung – Online und im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen

Impuls 1: Aggression und Deeskalation in der Palliativversorgung

Stephan Sölle, Palliativfachpflegekraft und PDL SAPV, ProDeMa Regionalexperte und Lehrtrainer für Deeskalation
Weitere Infos unter: sapv-mettmann.de, sapv-niederberg.de, prodema-online.de

Impuls 2: Resilienz und Burnoutprohylaxe

Birgit Vogt, Leiterin Fachbereich Burnout und Resilienzmanagement am Institut ProDeMa, Betriebswirtin, Betriebliche Gesundheitsmanagerin (BBGM)
Weitere Infos unter: www.birgitvogt.de, prodema-online.de

Moderation des Tages: KlausJunghans supervision-lemgo.de, Daniela Möller-Peck

Hier ein paar Impressionen des Tages, der im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen und online stattgefunden hat:

Hybridveranstaltung – Online und in Präsenz im Schloss Ovelgönne, Bad Oeynhausen

Impuls 1: Von der Kunst, schlechte Nachrichten gut zu überbringen

Prof. Dr. Jalid Sehouli, Charite Berlin
Weitere Infos unter: jalidsehouli.info, Podcast: Weissbunt auf allen Podcast-Kanälen

Impuls 2: Empathie, Wertschätzung, Echtheit – Abschied braucht Begegnung

Meike Schwermann, FH Münster

Impuls 3: Mimikresonanz in Palliative Care

Ute Krämer, Nürnberg
Weitere Infos unter: utekraemer.com       

Moderation: Klaus Junghans supervision-lemgo.de und Daniela Möller-Peck

Hier ein paar Impressionen des Tages, der wegen der Corona-Pandemie nur mit 50 Teilnehmenden im Schloss Ovelgönne in Präsenz stattgefunden hat:

Der Fachtag hat als Online-Veranstaltung stattgefunden.

Programm

Hier ein paar Impressionen des Tages, der aus einem Privatstudio in Bad Oeynhausen stattgefunden hat:

Programm

Zu- und Angehörige in der Hospiz- und Palliativversorgung: Boxer, Hürdenläufer, Wildwasserfahrer und Fels in der Brandung!?

Dr. Julia Bloech, Dipl. Pädagogin und seit 2015 Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Altenhilfe, Hospizarbeit sowie LebenslangesLernen und Biografiearbeit an der Katholischen Hochschule NRW. Vor ihrer Tätigkeit als Professorin hat sie als Hospizkoordinatorin in OWL und für ALPHA NRW gearbeitet.

Herzlichen Dank nur leider sehr kurz … – Ergebnisse der Befragung der Angehörigen in den Jahren 2016 bis 2019

Jana Poppendiek ist Sozialarbeiterin (B.A.) mit Praxiserfahrungen im Klinikbereich. Aktuell studiert sie den Masterstudiengang „Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule NRW (Standort Paderborn). Seit 2017 ist sie in der ambulanten Hospizarbeit in Lübbecke ehrenamtlich tatig.

Kommunikation mit Angehörigen
Vorstellung des Projektes zur Entwicklung der Angehörigenarbeit in der häuslichen Hospiz- und Palliativversorgung

Gerda Graf ist Pflegemanagerin, Palliative Care Pflegefachkraft, Ehrenvorsitzende
DHPV, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., Trägerin der Agnes Karll-Medaille

Moderation des Tages: Klaus Junghans www.supervision-lemgo.de und Daniela Möller-Peck

Hier ein paar Impressionen des Tages, der im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen stattgefunden hat:

Programm

Was uns bewegt und trägt – Palliative Pflege zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Martina Kern ist Gesundheits-und Krankenpflegerin, Case Managerin DGCC, Leiterin des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard sowie Leiterin der Landesberatungsstelle ALPHA Rheinland. Seit 1990 Weiterbildungstätigkeit, Mitautorin des Curriculums Palliative Care, Ausbilderin für Kursleiter in Palliative Care, Gastprofessorin am Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universitaten Klagenfurt, Wien, Innsbruck und Graz (2001 – 2004), Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin 2010 -2012. Mitherausgeberin der Zeitschrift für Palliativmedizin.

Implementierung der Palliative Care in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe – Praxiserfahrungen aus der Altenhilfe Bethel OWL gGmbH

Lars Kozian ist Krankenpfleger, Sozial- und Gesundheitsmanager
(ba), Musiker. Er ist Einrichtungsleiter der Häuser Elim und Elim MeH sowie Vorsitzender des Ethikkomitees Altenhilfe und Pflege in Bethel

Zusammenarbeit zwischen dem PAN. Netzwerk und des stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen
Austausch und Gespräch mit den Referenten sowie mit weiteren Vertretern der Region, Vorstellung einer Rahmenvereinbarung
Martina Kern, Lars Kozian, Hans-Joerg Deichholz (Sozialdezernent Kreis Minden-Lübbecke), Michael Haas (Bereichsleiter Altenhilfe Diakonie Stiftung Salem), Anne-Meike-Thöne (Hospizkreis Bad Oeynhausen), Gerd Trysna (Palliativmediziner)       

Moderation des Tages: Klaus Junghans www.supervision-lemgo.de und Daniela Möller-Peck

Der Tag hat im Innovationszentrum Fennel in Bad Oeynhausen stattgefunden.

Hier ein paar Impressionen des Tages:

Programm

Kriegserbe in der Seele – Kriegstraumafolgen in der Sterbebegleitung

Dr. Udo Baer, Dr. phil., Dipl. Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie, Mitbegründer und wiss. Leiter der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, sowie des Instituts für soziale Innovationen e.V. (IS/) mit dem Institut für Gerontopsy-chiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitbegründer des pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor und Referent.
Weitere Infos unter: www.soziale-innovationen.de, www.baer-frick-baer.de

Die Zeit heilt keineswegs alle Wunden – sexualisierte Gewalterfahrungen in der Lebensgeschichte älterer und alter Frauen

Anke Lesner, Jg. 1964, Landesfachstelle „Trauma und Leben im Alter“, Leiterin der Regionalstelle Westfalen-Lippe, Diplompä-dagogin, Systemische Therapeutin und Supervisorin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Alterspsychotherapeutin. Seit 1999 als Mitarbeiterin von Wildwasser Bielefeld e.V. mit dem Thema „Traumatisierung durch sexualisierte Gewalt“ beschäf-tigt, seit 2004 zum Schwerpunkt „Gewalterfahrungen heute alter Frauen“. Von 2013 bis 2016 Projektleitung „Alter und Trauma“. Dozentin an Psychologischen Psychotherapieaus-bildungsinstituten und am IGP Institut für Gerontopsychiat-rie; Fachveröffentlichungen zum Thema „Alter und Trauma“.
Weitere Infos unter: www.wildwasser-bielefeld.de, alterundtrauma.de

Tiefe statt Leichtigkeit? Was die Hospiz- und Palliativarbeit mit den Begleiter/innen macht

Dr. Tanja M. Brinkmann ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester und hat eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin sowie eine Trauerberatungsweiterbildung absolviert. Ferner hat sie Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin. Sie hält bundesweit Vorträge und gibt Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen, Teams und Unternehmen nach einem schweren Verlust in Bremen. Zudem ist sie in der Beratung, Entwicklung und Supervision speziell von Hospiz- und Palliativteams tätig.
Weitere Infos: www.tanja-ma-brinkmann.de

Der Tag hat im Kreishaus in Minden stattgefunden.

Programm

Leben und Sterben in unterschiedlichen Kulturen – Erfahrungen aus der Praxis
Dr. W. Schwarz, Palliativmediziner St. Mariannes – Zentrum für Schwerkranke, Palliativzentrum Bardowik, Netz Lüneburg

Palliative Care Fachkräfte und die Herausforderungen kultursensibler Sterbebegleitung
Nale Yesilyurt, Kulturspezifische Krankenpflege, Deta Med, Berlin
Weitere Infos unter: https://www.deta-med.eu

Rosenwasse, Tee und süße Datteln – Vielfalt achten!
Gudrun Zimmermann, Krankenschwester, Diversity Trainerin und Beraterin im Hospiz- und Gesundheitsbereich 
www.schnittstelle-kulturen.de

Moderation: Heiko Bölling, Palliativstation JWK und Daniela Möller-Peck

An dem 1. Fachtag wurde die Charta für schwerkranke und sterbende Menschen vom Landrad des Kreises Minden-Lübbecke, Ralf Niermann, unterschrieben.

Veranstaltungen aus dem Netzwerk

Hier finden Sie Fortbildungen, Fallbesprechungen und Kurse aus unserem Netzwerk – speziell für Fachpersonen, die ihr Wissen vertiefen und den kollegialen Austausch suchen.

PAN. Ehrenamtstag am 13.06.2026

in der Wiehenterme in Hüllhorst

PAN_Programm_Ehrenamtstag_2026_03

Bitte eine kurze Anmeldung bei Carmela Vitiello
koordination@pan-im-muehlenkreis.de

Vielen Dank!

PAN. Gesamtnetzwerktreffen am 15. April 2026

bei PariSozial in der Simeonstraße 19 in Minden.

Bitte eine kurze Anmeldung bei Carmela Vitiello
koordination@pan-im-muehlenkreis.de

 

Vielen Dank!

Sie planen selbst eine Veranstaltung? Dann laden wir Sie herzlich ein, uns Ihre Termine mitzuteilen. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular – wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Ich möchte als Partner eine Veranstaltung ankündigen:

Natürlich sind wir auch per E-Mail für Sie erreichbar:

Alle Adressen auf einen Blick

Unsere große Auswahl an Adressen können Sie bequem filtern und so finden Sie schnell wonach Sie suchen.